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Udo Jürgens zu den Vorbereitungen und Erwartungen der Wiener "Helden, Helden":
Karl Vibach, Regisseur, meinte:
Die Hauptdarstellerin, Gaby Jacoby, wurde gefragt: "Wie ist Udos Musik?"
Paul Hubschmid, Hauptdarsteller, meinte: "Was ist eigentlich ein Held? - Das ist einer, der jeden Abend da raus auf die Bühne geht und den Mund aufmacht, das ist ein wirklicher Held."
"Die Melodien und die Musik finde ich ganz schneidig."
"Herrliche Musik!"
"Zeitgemäß!"
"Ich finde es großartig! Man muß natürlich dazu sagen, daß man sicherlich so ein Stück nicht vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren hätte spielen dürfen, als wir den Krieg, zum Beispiel, gerade hinter uns gebracht hatten."
"Ja, ich würde sagen: Typisch Udo Jürgens bisher, nicht?"
Frage an Heidi Brühl (nach Ende des Musicals): "Wie hat dir das Stück gefallen?"
Frage an Gisela Marx: "Kann Udo Jürgens ein Musical schreiben?"
Hans R. Beierlein meinte: "'Helden, Helden' war ein Gesellenstück von Udo Jürgens und er hat eine gute Arbeit abgeliefert.
Ludwig Pollner, Kritiker, sagte: "Das verkehrte Stück zur verkehrten Zeit. Und sicherlich mit sehr viel Glauben verkehrt komponiert. Zu dünn komponiert, völlig einfallslos in der Instrumentierung."
Andreas Odenwald meinte: "Ich halte die Musik für, ehrlich gesagt, ausgesprochen dürftig. Ich glaube auch, daß der zweifelslos vorhandene Publikumserfolg von 'Helden, Helden" sowohl in Wien, als auch in Hamburg, nicht auf Udo Jürgens Musik zurückzuführen ist, wohl aber auf seinen Namen!"
Werner Sillescu, Kritiker: "Was zu kritisieren wäre, wäre die Musik, die Udo Jürgens geschrieben hat. Sie ist auf einem Stand steckengeblieben, der von der Unterhaltungsmusik international längst überholt ist, auf dem Stand der 20er Jahre, der Operette der 20er Jahre."
Udo Jürgens meinte dazu: "Wir waren zeit- und ortgebunden, weil die Shaw-Erben darauf bestanden haben - mit Recht, würde ich sagen - daß man Zeit und Ort der Handlung nicht verändern darf.
Hans Martin Majewski meinte: "Ich werde mir 'Helden' selbstverständlich ansehen, und ich würde mich irrsinnig freuen, wenn ich angenehm enttäuscht wäre!"
Und Peter Mionsen, Operettenhaus Hamburg, äußerte sich wiefolgt: "Wir haben vierzig Vorstellungen gespielt, die wir garantiert hatten."Lieber Besucher,
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