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Kommentar zum Termin "Mittagsjournal - Gast: Udo Jürgens"

Samstag, 6. September 2014, 15:18

Udofan

Mittagsjournal - Gast: Udo Jürgens

Kalender

TV/Radio

Ort

Radio: Ö1

Beginn

Samstag, 6. September 2014, 12:00

Ende

Samstag, 6. September 2014, 12:55

Udo Jürgens "Im Journal zu Gast" wird 80 und nimmt es gelassen, ungelassen sieht er dagegen die politische Lage in der Welt und Araber, die nicht grüßen. In der Ukraine steht die Waffenruhe auf wackligen Beinen, die türkische Opposition versucht sich nach der Wahl zu sammeln und die "Scharia-Polizei" sorgt in Deutschland für Aufregung.

Es gibt wohl nicht viele Künstler, für die der Begriff des Evergreens so gut passt wie für Udo Jürgens. Jürgens gilt seit Jahrzehnten als einer der größten Entertainer des deutschen Sprachraums und hat an die Hundert Millionen Platten verkauft. In wenigen Tagen wird er 80 Jahre alt. Im "Journal zu Gast" spricht er über das Alter, das er gelassen hinnimmt, seine Musik und seine Sorgen über die politische Lage in der Welt.

Fragen nach dem Alter nimmt Jürgens gelassen

"Die Fragen, die sich mit meinem Alter beschäftigen, sind nicht gerade angenehm", sagte Jürgens angesprochen auf seinen runden Geburtstag. "Aber was solls, es ist eine Tatsache, also kann man auch darüber reden." Es sei nicht nur ein Nachteil ein hohes Alter zu erreichen, ansonsten würde man vieles nicht erleben, was "sehr, sehr aufregend und interessant" sein könne, so der Entertainer. "Aus dem Grund nehme ich das gelassen."

Als Windhund würde sich Jürgens nicht bezeichnen, eher als lebensfroh. Da sei vielleicht in den 1960ern, 1970ern und 1980ern mit Alkohol, buntem Leben, Nächte durchfeiern etwas übertrieben worden. "Das war damals so", sagte Jürgens. Zudem seien Musiker, besonders wenn sie jung sind, Leute, die gern feierten. "Da war ich halt mittendrin - viele viele Jahre", betonte Jürgens. Heute habe er einen anderen Blick auf das Leben.

"Zu wenig Sorgen um die großen Dinge"

"Die Beschäftigung mit Musik ist eine philosophische", betonte Jürgens. Musik könne man nicht anfassen, Musik könne man nur leben. "Wir schaffen permanent Erinnerung für uns selbst und für die Leute, die uns zuhören", so Jürgens. Diese Erinnerung könne eine wunderbare Blüte im Leben sein, deswegen könne dadurch das Glück im Leben etwas anders interpretiert werden. "Es ist letztlich alles eine Suche nach innerer Zufriedenheit und Glück", betonte Jürgens.

Seiner Meinung nach werde sich viel zu wenig Sorgen um die großen Dinge, die in der Welt passieren, gemacht. Den Leuten sei viel wichtiger, dass am Samstagabend die Bayern gewinnen oder verlieren. Das beschäftige die Menschen mehr als, ob die IS, der Islam oder überhaupt eine Religion eine Gefahr für uns darstellt, so Jürgens. "Das sind die Fragen, die ich mir stelle inzwischen - und zwar sehr deutlich." Natürlich färbe das auch in seine Lieder und Musik ab.

Jürgens über "unfreundliche Araber"

Die große Sorglosigkeit sei schon vorhanden. "Mich wundert das, dass die Leute so gelassen reagieren", so Jürgens. "Wenn sie heute in einem Luxushotel in London zu Gast sind, wenn sie erleben, dass sehr viele reiche, sehr reiche und ultrareiche Araber dort an den Tischen sitzen mit verschleierten Frauen und sehr unfreundlich reagieren, wenn man sie grüßt, und nichts wissen wollen von uns", sagte Jürgens. Dann müsse man einfach wissen, dass die Leute aus Katar, Saudi-Arabien, die viel Geld haben, die Finanziers der IS sind. "Dann sitzen sie an einem Tisch, wo sie wissen, der isst jetzt mit mir, versucht am Abend mit einem blonden Mädchen im Bett zu liegen - mit unseren Frauen -, aber in Wirklichkeit wünscht er uns die Pest an den Hals", erklärt Jürgens.

"Wir müssen diese erkennen und darüber nachdenken, und zwar jeder einzelne von uns", fordert Jürgens. Wenn das eine geistige Revolution sei, solle es ihm recht sein.

Er habe sich darum bemüht einen Gruß von jenen Arabern erwidert zu bekommen, betonte Jürgens. "Aber sie werden es nicht erleben, dass ein Araber mit ihnen spricht", so Jürgens. "Sie schauen weg, wenn man sie grüßt, wenn man sie einbinden will."

Quelle. Ö1